
Geruch, Neubau-Luft oder Feuchtigkeit sind oft ein Hinweis. Die Quelle sieht man nicht immer. Darum messen wir gezielt.
Diese Zeichen sind kein Beweis. Sie sind ein Grund, genauer hinzuschauen.
Es riecht modrig oder feucht, vor allem nach dem Lüften wieder. Der Geruch kommt oft von einer Quelle, die man nicht sieht.
Frisch bezogen und die Luft wirkt stechend oder schwer. Neue Materialien können eine Weile ausdünsten.
Im Raum fühlt sich die Luft schnell schwer an. Drinnen schlechter als draussen ist ein typischer Hinweis auf zu wenig Frischluft.
Beschlagene Fenster, dunkle Ecken oder ein Fleck an der Wand. Wo es feucht bleibt, wächst Schimmel leicht. Feuchtigkeit ist der häufigste Nährboden dafür.
Schimmel zeigt sich an der Oberfläche. Sein Ursprung liegt oft daneben oder dahinter. Wählen Sie die Stellen auf dem Bild aus, wir sagen, warum sie zählen.

Kalte Kante am Fenster. Hier schlägt sich Feuchtigkeit zuerst nieder.
Ecke zur Aussenwand kühlt aus und sammelt Feuchte.
Übergang Wand zu Boden. Aufsteigende oder eingeschlossene Feuchte.
Zu wenig Lüftung. Feuchte bleibt im Raum stehen.
Putz, Tapete oder Kleber. Manches nährt Schimmel, manches nicht.
Der Weg bleibt ruhig. Erst wird der Anlass gelesen. Dann wird gezielt gemessen. Danach steht fest, welcher nächste Schritt Sinn macht.

Geruch, Fleck, Feuchte und Material werden vor Ort angeschaut. So wird klar, was überhaupt gemessen werden muss.
Wenn eine Probe nötig ist, wird nur die passende Stelle oder Luftsituation gemessen. Nicht alles auf Verdacht. Je nach Anlass: Schimmelsporen, Feuchte, VOC (flüchtige Stoffe aus Farbe oder Möbeln), Formaldehyd, CO₂ (Kohlendioxid, zeigt schlechte Lüftung) oder Radon (Edelgas aus dem Boden).
Das Ergebnis wird in einfache Sprache übersetzt. Sie sehen, ob Luft, Feuchte oder Material zuerst angegangen wird.
Danach klären wir, welche Massnahme Sinn macht. Kleine Schritte kommen vor Umbau. Sanierung führen wir nicht selbst durch.
Diese Bereiche sind allgemeine Richtwerte, keine Fallzahlen. Sie zeigen, wohin eine Messung schaut. Den genauen Wert für Ihren Raum sehen Sie erst nach der Probe.
| Messgrösse | Typischer Innenraum | Zielbereich | Was das bedeutet |
|---|---|---|---|
| CO₂ | 1000 bis 2500 ppm (Teile pro Million) | unter 1000 ppm | Über 1000 ppm wirkt die Luft dumpf. Ab ca. 2000 ppm wird sie spürbar stickig. |
| Relative Luftfeuchte | 35 bis 75 % | 40 bis 60 % | Zu trocken reizt die Schleimhäute. Zu feucht begünstigt Schimmel. |
| VOC, flüchtige Stoffe | 300 bis 2000 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter) | unter 300 µg/m³ | Kommen aus neuen Möbeln, Farbe oder Kleber. Man riecht oder spürt erhöhte Werte oft selbst. |
| Formaldehyd | nach Einbau oft erhöht | unter 100 µg/m³ | Entweicht aus Holzwerkstoffen oder Lacken. Erhöhte Werte reizen Augen und Atemwege. |
| Radon | je nach Lage und Boden | unter 300 Bq/m³ (Becquerel pro Kubikmeter) | Natürliches Gas aus dem Untergrund. Steigt in Untergeschosse auf. Ohne Messung unsichtbar. |
| Oberflächenfeuchte Wand | Verdacht ab feucht | trocken | Eine dauerhaft feuchte Wand ist ein sicherer Nährboden für Schimmel. |
Nach der Probe erhalten Sie einen kurzen schriftlichen Bericht. Er zeigt, wo gemessen wurde, welche Werte auffällig sind, in verständlicher Sprache, und welcher Schritt als erstes sinnvoll ist.

Geruch, Neubau-Luft oder ein Feuchtefleck: schreiben Sie, was Ihnen auffällt. Wir sagen dann, welche Probe sinnvoll ist.
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